Französisch-Schüler der FOS Sonthofen erkunden Paris

Der Französischkurs zeichnet sich nicht nur durch vermehrte Aufenthaltszeit in der Schule aus, sondern seit diesem Jahr auch durch eine attraktive Studienfahrt.

Eiffelturm mit Schülern

Endlich am Eiffelturm angekommen!

Anfang November begann das Abenteuer Paris für einen erlesenen Teil der 12. und 13. Franzosen gemeinsam mit dem Ehepaar Pauli und Herrn Mutlu.
Zu nachtschlafender Zeit (5:20 Uhr) machten wir uns mit dem Bus auf in Richtung Ulm. Noch etwas verschlafen suchten und fanden wir dort den TGV, der uns in die große französische Hauptstadt PARIS brachte. Nachdem wir nach einer ersten spannenden Metrofahrt unser Hotel erreichten, durften wir uns anschließend einer ausgiebigen Stadtführung  hingeben. Ein dreistündiger Spaziergang nach einer sechsstündigen Anreise tut schließlich auch mal gut. Selbstverständlich wurden alle sehenswerten „Tourispots“ von Notre Dame über Saint Michel bis hin zum Louvre abgeklappert, genauestens begutachtet und „beselfied“.

Louvre in Paris auf der Studienfahrt der FOS Schüler

Nach einem solchen Sportprogramm brachte uns lediglich die Aussicht auf Essen dazu, noch weitere Kilometer zu marschieren. Dort stellten einige auch zum ersten Mal ihr Französisch unter Beweis, wofür sie von allen sie umgebenden Schülern für jeden halbwegs verständlichen Satz wild bejubelt wurden. Die Köstlichkeit des Essens fiel je nach Restaurant und Angebot schlecht bis brillant aus. In solchen Momenten erkannte man die überlegene Erfahrung der Lehrer, welche sich gut auf das gastronomische Angebot vorbereitet hatten.

Am zweiten Tag genossen wir das weitgehend französische Frühstück und brachen nach der morgendlichen Stärkung zum Eiffelturm auf. Dort erlebten manche Schüler kuriose Dinge (Heiratsantrag von wildfremdem Pakistani), andere – von Höhenangst geplagt – waren nur froh, die 721 Stufen geschafft zu haben und die grandiose Aussicht genießen zu können. Trotz abstiegsbedingt wackeligen Knien, schritten wir frohen Mutes Richtung Jardin du Trocadero, um von dort aus den Eiffelturm in seiner vollkommenen Größe und Schönheit zu bewundern.

Besuch des arc de triomphe in Paris

Auch den Arc de Triomphe durften wir selbstverständlich nicht verschmähen, also erklommen wir auch hier weitere Treppen. Obwohl das Pflichtprogramm am Arc de Triomphe endete, bildete sich eine Gruppe, die gemeinsam mit Ortskundigen (Pauli, Pauli, Mutlu) die Champs Elysées bis zum Elysée Palast schlenderte, um danach auch die Place de la Concorde und die Brücke Pont Alexandre III zu bewundern.

Nach einem weiteren anstrengenden Tag war auch der Hunger wieder groß und wir trafen uns um 18:30 Uhr vor Notre Dame, um von da aus zu einem gemeinsamen Abendessen aufzubrechen. Nach einem zufriedenstellenden Essen in geselliger Runde konnte jeder seinen Abend nach Belieben gestalten.

Schüler vor dem Eiffelturm

Tag drei der Parisfahrt begann mit einem erfrischenden Spaziergang um den Louvre auf der verzweifelten Suche nach dem richtigen Eingang (ähnlich Asterix´Aufgabe mit dem Passierschein A38), bevor wir schließlich doch die richtige Tür fanden, um uns anschließend in den weiten Gängen und Hallen des unermesslichen Louvre zu verlaufen.

Nach dieser mehr oder weniger kulturell überfordernden Tätigkeit wurde uns der Nachmittag freigestellt. So konnte jeder in Ruhe das obligatorische Souvenir für die Daheimgebliebenen erwerben oder sich weiteren kulturell wertvollen Aktivitäten hingeben.

Nächste Pflichtveranstaltung war dann die romantische Bootsfahrt auf der Seine, die am Eiffelturm begann und einige der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ansteuerte, immer schön unterlegt mit geschichtlichen

Hintergrundinformationen in jeder beliebigen Sprache. Leider konnte die Bootsfahrt aufgrund verschiedener Ausprägungen der Seekrankheit („Tut mir leid, ich kann Sie nicht anschauen Herr Mutlu, sonst wird mir schlecht“) nicht von jedem Teilnehmer genossen werden.

Abgerundet wurde der Abend durch einen schönen Nachtspaziergang und ein nicht-verpflichtendes, doch sich einer großen Teilnehmerzahl erfreuenden Burgeressens im Hotel.

Der letzte Tag unseres Aufenthalts begann nach dem Frühstück mit hektischem Packen und verzweifeltem „Koffer in Schließfach-Tetris“. Unser letztes Ziel Montmartre erreichten wir nach einem flotten Fußmarsch, jedoch nicht ohne das berühmte Moulin Rouge – von außen – zu begutachten. Unser nächstes Ziele waren die Mur Des Je T’Aime (Wall of Love) und das Sacré Cœur. Hier konnten wir unsere Sünden beichten oder den schönen Klängen verschiedener Straßenmusiker lauschen.

Um 13:30 Uhr begaben wir uns auf unsere vorletzte Metrofahrt zurück ins Hotel, um unser Gepäck zu holen, was sich irgendwie schwieriger darstellte als wir dachten, aufgrund verschiedener technischer Aussetzer der Schließfächer. Jedoch konnten wir vom Securitypersonal lernen, dass manchmal Gewalt (gegenüber Gegenständen) doch die Lösung ist.

Gemeinsames Essen

Auf dem Heimweg klärten wir die großen Fragen unserer Zeit, was die Fahrt recht kurzweilig machte: Woher kommen eigentlich Gerüchte? Wer ist mit wem zusammen oder auch nicht? Ist Hinterstein das Ende der Welt oder doch eher Baad (Kleinwalsertal)? Wer wird amerikanischer Präsident? Wer ist eigentlich dieser Jimmy Cash? Warum sind italienische Tannenzapfen so groß? und IHR MACHT ABITUR?!

Herr Mutlu und Ehepaar PauliAbschließend möchten wir uns ganz herzlich bei unserer lieben Christina „Isst auch gerne original-französisch (escargots)“ Pauli für die großartige Organisation und Ausführung der Parisfahrt bedanken!

 

Natürlich möchten wir bei unserem Dank die männlichen Begleitpersonen: Daniel „Der allwissende Rowdy“ Pauli und Engin „Kann zwar kaum Französisch (oui, non, merci) dafür Englisch“ Mutlu nicht vergessen!

Wir haben die Parisfahrt sehr genossen!

Luzia Mikolajetz, Leonie Lang 13WSA

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